Wir forschen für den Infektionsschutz

FAQ

In unseren FAQ finden Sie Fragen, die direkt von Anwendern aus der Praxis gestellt und von unserem Experten-Team beantwortet wurden. Sie haben eine Frage, die noch nicht beantwortet wurde? Stellen Sie die Frage per Mail oder Telefon unseren infektiologisch und mikrobiologisch geschulten Mitarbeitern im Contact Point!

Infektionsschutz und Hygiene beim Transport von Flüchtlingen

Im Rettungsdienst und Krankentransport gilt grundsätzlich: Jeder Patient kann potenziell mit Infektionserregern besiedelt sein – auch ohne Kenntnis der Diagnose oder des bestehenden Impfschutzes. Deshalb sind die Regeln der Standardhygiene im Rettungswesen stets einzuhalten. Auch im Umgang mit Flüchtlingen ändert sich nichts an dieser Routine. Denn im Allgemeinen sind diese von denselben Infektionskrankheiten betroffen wie die einheimische Bevölkerung - zumeist Infekte des Magen-Darm-Trakts sowie Erkältungskrankheiten. Aufgrund der oftmals anstrengenden Flucht, einem fehlenden Impfschutz und der häufig beengten Raumsituation in Notunterkünften sind Flüchtlinge sogar anfälliger für hiesige Infektionskrankheiten [1]. Fälle hierzulande seltener importierter Infektionskrankheiten wie z.B. Läuserückfallfieber oder Typhus werden zwar berichtet, sind jedoch äußerst selten [1].

 

Welcher Erreger verursacht Läuserückfallfieber? Und wie gelangt das Bakterium in den Körper?
In der Erregersuche auf www.bode-science-center.de können Sie nachschlagen, wie verschiedene Viren und Bakterien übertragen werden und welches Wirkungsspektrum Desinfektionsmittel aufweisen müssen, um Keime auf Händen, Oberflächen und Instrumenten abzutöten.


Standard-Hygieneregeln befolgen

Viele Krankheitserreger werden durch Schmierinfektion übertragen. Daher kommt der Standardhygiene eine Schlüsselposition zu. Hier ist die hygienische Händedesinfektion der wichtigste Schritt, um Infektionserreger an einer Verbreitung zu hindern. Dabei werden die Hände gemäß den 5 Momenten der Händehygiene der WHO  desinfiziert.
Ist der Kontakt mit Krankheitserregern oder Körperausscheidungen, Sekreten, Exkreten oder Blut zu erwarten, sind Einmalhandschuhe zu tragen. Diese werden analog zu den 5 Indikationen der Händedesinfektion gewechselt (Händedesinfektion nicht vergessen), insofern es die Situation zulässt [2].

Lesen Sie hier, wie Sie Einmalhandschuhe richtig ausziehen.

 

Infektionsschutz bei Transport von Patienten mit offener Tuberkulose

Mycobakterium tuberculosis
wird hauptsächlich über Tröpfchenkerne aus der Luft übertragen. Der Atemschutz ist damit zentral, um Infektionen zu vermeiden. Der Patient trägt daher einen mehrlagigen Mund-Nasen-Schutz, die Rettungskräfte zum eigenen Schutz eine FFP2-Maske.
Da das Lüften die Anzahl der infektiösen Partikel in der Luft vermindert, sollte ferner die Lüftung bzw. (Klimaanlage) beim Transport ausgeschaltet werden. Stattdessen sind die Fenster zu öffnen.
Zur Desinfektion der Flächen im Einsatz- oder Transportfahrzeug kommt ein tuberkulozides Mittel zum Einsatz [3, 4].


Meldepflichtige Krankheiten

Das RKI informiert in monatlichen Berichten regelmäßig über die aktuelle Verteilung meldepflichtiger Infektionskrankheiten bei Flüchtlingen. Derzeit sind die fünf häufigsten meldepflichtigen Infektionen [5]:

  • Windpocken
  • Tuberkulose
  • Hepatitis B
  • Rotavirus-Gastroenteritiden
  • Norovirus-Gastroenteritiden

Hier finden Sie eine Übersicht aller meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserreger gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 6 und § 7 sowie ergänzende Verordnungen der einzelnen Bundesländer.


Flächen richtig desinfizieren

Zahlreiche Keime überleben Tage, Wochen oder gar Monate auf unbelebten Oberflächen. So sind z. B. Rotaviren bis zu 60 Tage lang infektiös [6]. Eine gründliche Flächendesinfektion ist daher unabdingbar, um Infektionsrisiken sowohl für die Patienten als auch das Rettungspersonal selbst zu vermindern.
Die Tabelle für den Rettungsdienst zur Flächendesinfektion nach Patiententransport gibt Ihnen einen Überblick:

  • Welche Flächen sind im Fahrzeug zu desinfizieren?
  • Welches Wirkungsspektrum ist bei welchem Erreger nötig?
  • Ab wann ist das Einsatzfahrzeug wieder einsatzbereit: Nach Auftrockung der Flächen oder nach Einwirkzeit.

Die Übersicht berücksichtigt auch solche Erreger, die in Deutschland ungewöhnlich sind, jedoch bei Flüchtlingen auftreten können, z.B. Tuberkulose.

Hier finden Sie weitere Informationen und hilfreiche Materialien zum Download rund um die Hygiene in Notunterkünften.


Quellen:
[1] Robert Koch-Institut (RKI). Asylsuchende und Infektionsschutz. Allgemeine Hinweise zu Infektionsgefährdung und Schutzmaßnahmen. Stand 20.11.2015.
[2] Empfehlung des Arbeitskreises Krankenhaus- und Praxishygiene der AWMF. Händedesinfektion und Händehygiene – AWMF-Register Nr. 029/027, S1-Leitlinie. In: HygMed 2015; 40 - 9 Seite 369ff 
[3] Nassauer, A., Mielke, M. Infektionspfävention im Krankentransport und Rettungsdienst. Hinweise zur Umsetzung von Hygienestandards. Notfall Rettungsmed. Springer 2010.
[4] Robert Koch-Institut. (RKI) Mitteilung des RKI zur Infektionsprävention beim Transport von Patienten mit offener Lungentuberkulose. Epidemiologisches Bulletin Nr. 20. 2006.
[5] Robert Koch-Institut (RKI). Bericht über meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Stand 6.1.2016.
[6] Kramer A et al. (2006) How long do nosocomial pathogens persist on inanimate surfaces? A systematic review. BMC Infectious Diseases 2006; 6: 130

Was ist beim Transport von MRGN Patienten zu beachten?

Was ist beim Transport von MRGN Patienten zu beachten?

MRGN steht für multiresistente Gram-negative Erreger. Diese Bakterien zeichnen sich durch Resistenzen gegen drei oder vier Antibiotikaklassen aus und spielen eine zunehmend wichtige Rolle als Erreger nosokomialer Infektionen. Die Übertragung von MRGN erfolgt  hauptsächlich über Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Beim Transport von Patienten mit MRGN sind daher besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen – zum Schutz der Mitarbeiter und nachfolgender Patienten.

Was es genau zu beachten gilt, ist in dieser Übersichtstabelle zusammengefasst.

Kostenloser Download: MRGN im Rettungsdienst

Was ist beim Transport von MRSA-Patienten zu beachten?

Was ist beim Transport von MRSA-Patienten zu beachten?

Was ist MRSA?

MRSA sind Staphylococcus aureus-Stämme, die gegenüber Methicillin und anderen Antibiotika resistent sind. Das Bakterium ist ein häufiger Erreger leichter bis schwerer invasiver Infektionen: z.B. Furunkel, Knochenhautentzündungen, Endokarditiden, Sepsen. Da MRSA hauptsächlich direkt durch den Kontakt mit Händen oder indirekt über den Kontakt mit Flächen übertragen wird, ist die konsequente Händehygiene ausgesprochen wichtig.

Grundsätzliche Maßnahmen

Es empfiehlt sich, für den Transport von MRSA-Patienten nur Personal einzusetzen, das im Umgang mit MRSA geschult ist. Vor dem Transport müssen zudem sowohl dem transportierenden Personal als auch der betreffenden Zieleinrichtung alle notwendigen Patienteninformationen zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzlich sollten MRSA-Patienten in Einzeltransporten befördert werden.

Patientenvorbereitung

  • Der Patient sollte frische Wäsche tragen, die Bettwäsche frisch sein bzw. der Transportstuhl- oder die -liege abgedeckt
  • Wunden und Hautläsionen sollten dicht abgedeckt sein.
  • Der Patient sollte einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Vor dem Transport sollte der Patient eine hygienische Händedesinfektion durchführen.

Vor dem Transport

  • Bei Direktkontakt mit dem Patienten oder aufgrund von Versorgungsmaßnahmen sind vom Personal Einmal-Handschuhe und ein Schutzkittel zu tragen.
  • Spezielle Schutzanzüge/Overalls sind nicht zu tragen. Sie sind aus hygienischer Sicht nicht erforderlich und führen zur Verunsicherung und Stigmatisierung des Patienten.
  • Alle für den anstehenden Transport nicht benötigten Utensilien sind in Schubladen zu verstauen. Das erleichtert später die weiteren Desinfektionsmaßnahmen.

Während des Transports

  • Der Fahrer legt die Schutzkleidung ab und desinfiziert sich die Hände, bevor er in das Führerhaus steigt.
  • Beim endotrachealen Absaugen bei intubierten/tracheostomierten oder maschinell beatmeten Patienten ist zusätzlich zu Schutzkittel und Einmal-Handschuhen vom Personal ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nach dem Transport

  • Nach der Patientenübergabe Schutzausrüstung ablegen und eine hygienische Händedesinfektion durchführen.
  • Desinfektion/Aufbereitung aller Materialien, Geräte und Instrumente, die direkten Patientenkontakt hatten.
  • Sachgerechte Entsorgung aller Einweg-Artikel.
  • Wäsche, Bezüge und Abdeckungen in geeigneten Wäschesäcken sammeln und der routinemäßigen maschinellen Aufbereitung zuführen.
  • Scheuer-Wischdesinfektion aller Kontaktflächen mit einem bakteriziden, VAH-gelisteten Flächendesinfektionsmittel. Falls ein Patient mit MRSA-Infektion der Atemwege* transportiert wurde: alle Flächen im Fahrzeug scheuer-wischdesinfizieren.

Alles erledigt? –Sobald das Flächen-Desinfektionsmittel aufgetrocknet ist, kann das Fahrzeug wieder uneingeschränkt eingesetzt werden.

Zusätzlich zu den hier beschriebenen Maßnahmen sind ggf. landespezifische Vorgaben zu berücksichtigen

*oder einer MRSA-Besiedlung des Nasen-Rachenraumes bei gleichzeitiger viraler Atemwegsinfektion

Quellen:

  • Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert-Koch-Institut (2014) Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von Methicilin-resistenten Staphylococcus aureus-Stämmen (MRSA) in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Bundesgesundheitsbl 57: 696-732
  • Robert Koch-Institut. Staphylokokken-Erkrankungen, insbesondere Infektionen durch MRSA. RKI-Ratgeber für Ärzte. Stand: 09/2009.
  • Informationsblatt des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss Infektionsschutz des Landesverbandes Niedersachsen der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) in Rettungs- und Krankentransportdiensten. Stand: 05/2004.
  • Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Informationsbroschüre Multiresistente Erreger. Stand: 10/2010
  • E-Learning-Tool für den Rettungsdienst, Flächenhygiene. URL: http://www.bode-science-center.de/etool-rettungsdienst/ (zugegriffen am 27.01.15)

Anbruchstabilität von Hände-Desinfektionsmitteln

Wie lange sind Hände-Desinfektionsmittel nach Anbruch haltbar?

Die Haltbarkeit alkoholischer Hände-Desinfektionsmittel von HARTMANN beträgt 6 oder 12 Monate, je nachdem, wie das Produkt verwendet wird: Alkoholische Hände-Desinfektionsmittel in geöffneten und jeweils wieder fest verschlossenen Gebinden sind 12 Monate haltbar. Beim Einsatz in geöffneten und nicht wieder fest verschlossenen Behältern beträgt die Haltbarkeit 6 Monate.

Zu den nicht fest verschlossenen Behältern zählen auch Flaschen im Spender ohne fest geschraubte Dosierpumpe (Eurospender 1, 1 plus, 2000, und 1 plus Touchless). In Spendersystemen mit aufgeschraubter Dosierpumpe bzw. Sprühkopf (Eurospender 2, 3 und 3000) sind Hände-Desinfektionsmittel von HARTMANN hingegen 12 Monate haltbar. Wichtig: Die angegebene Haltbarkeit bezieht sich auf Spender in einem hygienisch einwandfreien Zustand.

Produktwechsel bei Aldehyden/Aminen

Was muss beim Wechsel von aldehydischen zu aminhaltigen (oder umgekehrt) Flächen-Desinfektionsmitteln beachtet werden?

Vor einem Wechsel von aldehydischen (z. B. Kohrsolin® FF) auf aminhaltige Präparate (z. B. Mikrobac® forte), oder umgekehrt, muss eine gründliche Zwischenreinigung aller Flächen erfolgen. Damit werden chemische Wechselwirkungen vermieden, die zu optisch unschönen gelb- bis rotbräunlichen Verfärbungen auf den Oberflächen führen können. Die Zwischenreinigung (z.B. mit 10 %iger Dismofix® G-Lösung) erzielt maschinell mit der Einscheibenmaschine gute Ergebnisse, manuell unter Verwendung von Mikrofaser-Mopps. Nach dem Reinigungsprozess ist es wichtig, die Flächen ausgiebig mit Wasser nachzuspülen. Einfluss auf das Reinigungsergebnis haben auch das Alter und die Vorbehandlung der Flächen (z. B. Versiegelung des Bodens und Zustand der Fugen).

Beim Wechsel von Flächen-Desinfektionsmitteln in dezentralen Dosiergeräten müssen die konzentratführenden Teile umfassend gespült werden. Treffen Aldehyde und Amine in Dosiergeräten aufeinander, kann dies zu schwerwiegenden Verklebungen und teils irreversiblen Schäden führen. Im Zweifel sollte die Produktumstellung an den dezentralen Dosiergeräten durch ein qualifiziertes Fachunternehmen durchgeführt werden.

Aufbereitung X-Wipes

Wie bereitet man ein X-Wipes Tuchspendersystem auf?

Die Aufbereitung eines BODE X-Wipes Tuchspendersystems hängt von der Art der Anwendung ab:

Verwenden Sie das Tuchspendersystem BODE X-Wipes mit Folienbeutel, ist eine routinemäßige Aufbereitung nicht erforderlich. Der Spender muss nur noch in Ausnahmefällen, bei Kontakt der Anwendungslösung mit den Innenseiten des Tuchspenders oder bei sichtbarer Verschmutzung, aufbereitet werden.

Aufbereitungsempfehlungen für das neue Tuchspendersystem BODE X-Wipes mit Folienbeutel


Bei der Verwendung des Tuchspendersystems BODE X-Wipes ohne Folienbeutel müssen der Spender und der Deckel aufbereitet werden. Die Aufbereitung kann manuell oder maschinell erfolgen.

Aufbereitungsempfehlungen für Tuchspendersysteme ohne Folienbeutel

Kälte/ Hitzefehler

Beeinflusst die Temperatur die Wirksamkeit von Flächen-Desinfektionsmitteln?

Ja, sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen beeinflussen die Wirksamkeit von Flächen-Desinfektionsmitteln.

Bei niedriger Temperatur laufen die Desinfektionsvorgänge in der Regel erheblich langsamer ab. Daher sollte bei Temperaturen von ca. 10 - 15 °C vorsorglich die doppelte Konzentration des Desinfektionsmittels vorgesehen werden, bei  Temperaturen von ca. 1 - 10 °C eine verdreifachte Konzentration.

Bei höheren Temperaturen kann der Wirkstoff schneller verdampfen, wenn ein alkoholisches Produkt eingesetzt wird. Daher ist auf eine vollständige Benetzung der Fläche während der gesamten Einwirkzeit zu achten. Gleichzeitig muss der Explosionsschutz gewahrt bleiben.

Bei Desinfektionsmittelkonzentraten, welche mit Wasser verdünnt werden, ist die Anwendung von kaltem Wasser beim Ansetzen der Gebrauchslösung gerade bei warmen Oberflächen bzw. höheren Temperaturen empfehlenswert. Zusätzlich verringert ausgiebiges Lüften die Geruchsbelastung.

Ansetzen gebrauchsfertiger Lösungen

Was muss beim Ansetzen gebrauchsfertiger Lösungen zur Flächendesinfektion beachtet werden?

Beim Ansetzen einer Gebrauchslösung muss Schutzausrüstung gemäß der Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt (z. B. wasserdichte Schürze, Handschuhe mit Stulpen, Brille) getragen werden.

In einen geeigneten Behälter (z. B. einen Eimer) wird zuerst kaltes Wasser und anschließend vorsichtig das Konzentrat eingefüllt. Zusätze wie beispielsweise Reiniger dürfen nur beigemischt werden, wenn sie vom Hersteller des Desinfektionsmittels für diese Anwendung freigegeben sind, da die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels beeinflusst werden kann.

Die verwendeten Wischutensilien und der Behälter müssen nach der Anwendung desinfizierend aufbereitet und getrocknet werden. Tücher und Wischbezüge zum mehrmaligen Gebrauch sind maschinell thermisch bzw. chemothermisch desinfizierend aufzubereiten. Sie müssen so aufbewahrt werden, dass es nicht zu einer Vermehrung von Mikroorganismen kommen kann. Sind diese Möglichkeiten nicht gegeben, wird die Verwendung von Einmalwischtüchern empfohlen.

Wichtig: Voraussetzung für eine wirksame Desinfektion ist die genaue Dosierung der Gebrauchslösung.

  • Bei einer Unterdosierung kann die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels nicht gewährleistet werden. Weiterhin kann sie dazu führen, dass sich Mikroorganismen an das Milieu der Desinfektionsmittellösung anpassen und nicht inaktiviert werden.

  • Eine Überdosierung verursacht hohe Kosten durch einen zu hohen Verbrauch an Desinfektionsmittel und kann, abhängig von der Wirkstoffzusammensetzung, zu Geruchsbelästigungen oder Gesundheitsgefährdungen führen.

 

Empfehlung: Nutzen Sie Dosierhilfen, um die richtige Konzentration der Gebrauchslösung herzustellen. Einen online Konzentrat-Rechner finden Sie auf www.bode-science-center.de unter BODE.

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